ERP Anbieter setzen immer mehr auf Standard eShops

Erst plentymarkets, dann eEvolution,  jetzt die ABAS AG bzw. deren Ableger, die abas e-solutions GmbH & Co KG.

ERPeShop

Viele ERP Anbieter rücken davon ab, selber unbedingt eigene eShopfrontends zu bauen und zu pflegen. Statt dessen werden Standardsysteme,wie in dem obigen Fall Shopware, per Schnittstelle angebunden und im Partnerbereich vertrieben. Die jüngste Meldung im Shopwareblog berichtet vom aktuell neusten Zusammenschluss mit dem ABAS ERP.

Im Rahmen der DMEXCO in Köln ist schon bekannt geworden, dass auch der erfahrende ERP Systemhersteller eEvolution aus Hildesheim neben den eigenen Shoplösungen (Individualentwicklungen und eEvolution Direct Shop) nun zusehend mehr auf Shopware als Frontend setzt. Der eEvolution Partner Compra ist jüngst Shopware Business Partner geworden. Dabei gibt es die eEvolution-Shopware Schnittstelle schon seit einigen Jahren und wurde immer wieder erfolgreich durch spezialisierte Partner wie softwareproduktiv eingesetzt.

Was bedeutet das? Es ist eine richtige Entwicklung. „Schuster bleib bei …“ der abgedroschene Spruch gilt hier absolut. Den kein „ERPler“ kann wirklich gute (Standard) Shops bauen und kein eShophersteller kann das langjährige KnowHow der der guten ERP Systeme aufholen.

Was dem Kunden bleibt, ist die Systementscheidung zu treffen und die jeweils richtigen Systeme miteinander zu verbinden. In Zeiten von SOAP und REST ist die technologische Anbindung eigentlich kein Problem mehr. Wenn es dann noch prozessual richtig gelingt, steht einer guten Ehe zwischen eShop und ERP nichts mehr im Wege.

Bei der Systemauswahl selbst müssen einigen Punkte beachtet werden. Ein folgenschwerer Fehler wäre es nämlich, wenn sich das eine System auf das andere verlässt, wenn es um die Anbindung von im eCommerce relevanten Funktionen geht. Wer übernimmt z.B. die Anbindung und Abwicklung der Payment Service Provider? Wer steuert die SEARCH-Engine aus? Wie bekommt die Rekommandation Software an ihre Daten usw. usw. ?
Also, nicht blind einer Systemehe vertrauen, sondern genau prüfen, welche Synergien sich ergeben und welche Vorteile man als Kunde wirklich hat. Und dann das Beste aus beiden Welten verwenden.

 

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