ERP to go. ERP wird mobil!

Die „mobilen Endgeräte“ werden in Zukunft nur noch Endgeräte heißen. Das ist meine feste Überzeugung. Denn wer benötigt heute noch für die „normalen“ Büro und Heimtätigkeiten einen stationären PC? Anwendungen die tatsächlich noch extrem hohe Rechenleistung und oder riesige Bildschirme benötigen sind eigentlich nur in speziellen Anwendungsbereichen wie Grafikdesign, Videoschnitt oder CAD zu finden, oder?

Seien wir ehrlich. Benötigen wir den 28“ Bildschirm um eine effektive Auftragsbearbeitung zu realisieren? Oder den neusten Intelchip um die Artikelstammdaten zu pflegen und aus einem Worddokument ein pdf zu erzeugen?

Die Vorteile der mobilen Tabletts oder leichter, kleiner Notebooks, die man zur Not noch mal an einen großen Bildschirm und eine externe Tastatur anschließen kann, überwiegen doch einfach. Und da ist es zu verschmerzen, dass die Rechenleistung nun man nominell nicht so hoch ist, wie der regelmäßig beim Discounter angebotene Hochleistungsdesktop PC mit mitgeliefertem Gehörschutz.

Was bedeutet das aber für die Anwendungen, die wir täglich brauchen. Also zum Beipsiel die ERP Module, die Shopbackends oder einfach auch nur die Excel und Word dieser Welt. Sie müssen für die nicht erst kommende, sondern schon längst verfügbare Generation der mobilen Endgeräte optimiert sein. Und nicht mehr nur für Windowsoberflächen, welche mit der Maus bedient werden können

Zahlreiche Studien namhafter Analystenhäuser belegen, dass die Zeit der PC abgelaufen ist. IDC geht davon aus, dass in den kommenden 18 Monaten weltweit mehr mobile Endgeräte, darunter Smartphones und Tablets, ausgeliefert werden als konventionelle PCs . IHS prognostiziert darüber hinaus, dass der Absatz von rund 20 Millionen Tablet-PCs im Jahr 2010 auf 242 Millionen Geräte bis zum Jahr 2015 steigt .

Meine These bestätigt auch Gartner. Der Einsatz von mobilen Applikationen ist laut dem Anaysten eit langem nicht nur noch auf private Anwendungen eingeschränkt ist. Neun von zehn Unternehmen weltweit wollen ihren Mitarbeitern bis zum Jahr 2014 mobile Endgeräte für die Nutzung von Geschäftsanwendungen zur Verfügung stellen.

Dabei läßt sich das aber wie gesagt nicht nur auf die Terminverwaltung und die eMail Beantwortung reduzieren. Die Geräte, die ich ständig bei mir haben kann, können mir helfen meine Prozesse und Strukturen viel besser zu organisieren. Und da unabhängig von Ort und Zeit. Das Beispiel „Außendienstmitarbeiter“ ist zwar ziemlich ausgereizt, trifft es aber immer wieder. Letzendlch kommen also zu den sogenannten horuzontalen Anwendungen wie Terminverwaltung und eMailverkehr die vertikalen Bereiche. Angefangen im CRM bis hin zur Produktionsplanung und/oder der Lagerloistik, in der ja heute schon oftmals mobile Endgeräte im Einsatz sind.

Um also das eigene Unternehmen ständig im Blick zu behalten, bietet sich der Einsatz mobiler ERP-Lösungen an. Geht es beispielsweise um Freigabeprozesse – etwa bei der Bestellung von Waren und Rohstoffen – oder soll eine Ja-oder-Nein-Aussage getroffen werden, sind oft schnelle Entscheidungen gefragt und zwar unabhängig von Zeit und Ort. Das Mobiltelefon ist in der Regel durchgehend angeschaltet, ständig verfügbar, muss im Gegensatz zum Notebook nicht erst hochgefahren werden und erfüllt diese Anforderungen damit nahezu perfekt. Zudem können via Push-Nachrichten benötigte Entscheidungen zügig angestoßen werden. Vor allem, weil ERP-Systeme geschäftskritische Prozesse und Arbeitsabläufe steuern, ist es sinnvoll, diese mit einem geeigneten mobilen Tool fortwährend überwachen zu können und im Bedarfsfall auf das System zuzugreifen.

Ich sags gerade raus: Ich arbeite zufällig für ein Unternehmen, welches genau diese mobilen Lösungen für ein ERP System anbietet. Hier gibt’s die passende Werbebroschüre dazu: Klick 

Wer also Mehr darüber erfahren will, darf mich gerne ansprechen (wie eigentlich zu jedem Thema hier auf dem Blog). Nur Mut ;-)

 

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2 Responses to ERP to go. ERP wird mobil!

  1. Peter Neu sagt:

    Hi,

    erstmals danke für diesen Artikel. Ich bin auch der Meinung, dass die Zukunft nicht den Stand-PCs sondern vielmehr den Tablets und Smartphones gehört.
    Im Moment verwende ich daher als Warenwirtschaftssystem orgaMAX, da es sowohl für das iPhone, als auch für Android Handys eine kostenfreie mobile Andwendung zur Verfügung stellt.
    So habe ich meine Daten immer bei der Hand!
    Einen Test ist orgaMAX auf jeden Fall wert!

    • Nette Werbeeinblendung ;-) Ich habe lange überlegt, ob ich den Kommentar freischalte, aber der Backlink sei Ihnen gegönnt.
      Dabei fällt mir ein, dass ich wirklich mal wieder mehr im blog arbeiten sollte!

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