Hier ist ein Papiertaschentuch ein Tempo – in China heißt E-Commerce Alibaba

Ich bin grad alibabern (ich kaufe im Internet)

„Geb mal ein Tempo….“ Man bekommt ein Papiertaschentuch, gleich welcher Marke auch immer.
Oder: „Ich hol mal Pampers…“ und kommt mit dem DM Produkt wieder.
Ein Phänomen, welches für uns vertraut ist und was mit Markenbildung zu tun hat.

In China geht das auch. Nur mal wieder eine Spur verrückter. Wenn man in China nämlich etwas über E-Commerce, eShops oder elektronischem Handel sagen will sagt man einfach „Alibaba“.

Bild: Pulsar75 - Fotolia.com
Bild: Pulsar75 – Fotolia.com

 

 

 

 

 

 

 

 

Gut, wir kennen das schon von den Suchmaschinen. Wenn ich etwas „google“ weiß jeder, dass man gerade eine Suche im Internet vornimmt.  Der Link im vorherigen Satz zeigt auf den Duden. Trotzdem … die Dimensionen, die sich dort in China gerade im Bereich E-Commerce auftun sind unfassbar.

Die Alibaba Zahlen:

  • 255 Millionen Käufer per anno
  • 50 Bestellungen per anno pro aktivem Käufer!!!
  • 12,7 Milliarden Bestellungen  per anno
  • 8 Millionen Verkäufer  per anno

Diese Zahlen und viel mehr über Aliba hat ChannelAdvisor zusammengestellt und als Whitepaper zur Verfügung gestellt. Einfach mal lesen und staunen.

Was klar ist: Da kommt was Großes auf uns zu. Mit Macht und ohne, dass es aufzuhalten wäre. Die Marktmacht und die große Kasse dieses Giganten werden auch viele vermeintlich große Player im „westlichen Raum“ noch zu spüren bekommen. Es bleibt spannend. Ob wir hier auch bald „alibabern?“. Und wann wird das Wort in den Duden aufgenommen?

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