Plentymarkets bringt neuen Release Workflow

Alles neu bei Plentymarkets?

Betreiber von Plentymarkets Systemen mussten in der letzten Zeit einen hohen Leidensdruck aushalten. Der Wechsel von 5.0 (oder früher) auf 5.1 glich einem MayorRelease (also anders, als die Versionsnummer vermuten läßt).

Mit dem Release der neusten plentymarkets-Version 5.1. kamen grundlegende Neuerungen im Listing sowie ein neu überarbeitetes CMS. Dazu wurde z.B. die Kategorieverwaltung geändert. Plentymarkets informiert darüber auf seiner Website.
Das umfangreiche Release hat viele Support-Anfragen zur Folge, die sich natürlich auf die Erreichbarkeit des Supports auswirken. Viele Beschwerden waren die Folge und damit eine gesteigerte Unzufriedenheit der User.

Diese Unzufriedenheit gipfelte in einem Facebookshitstorm nach einem fatalen Stromausfall des Hostingpartners MK Netzdienste in Frankfurt.

Plentymarkets müht sich nun redlich, dass alles in den Griff zu bekommen. Die Kommunikation nach außen wird immer offener und schneller. Ein gutes Beispiel ist das Erklärvideo zum neuen Releasezyklus.

Plentymarkets vermittelt m.E. den meist in Softwareentwicklung und Projektmanagement ungeschulten Shopbetreibern sehr gut, was es bedeutet, konventionell Softwarereleases zu entwickeln und auszurollen. Es ist mühsam, wird oft unterbrochen und holt sich meist selbst ein. Das Alltagsgeschäft vieler Softwareentwickler.

Die neue, agile Methode war längst fällig und ist für einen SaaS (oder wie Plenty selbst sagt: E-Commerce as a Service) Anbieter unverzichtbar. Was man Plenty evtl. vorwerfen kann ist, dass sie es noch nicht früher realisiert haben und der Leidensdruck der Anwender so anschwellen musste, wie er in den Reaktionen zum Stromausfall zu lesen ist. Die meisten Kommentare bezogen sich nämlich nicht auf den Stromausfall an sich, sondern eher auf grundlegende Missstände bei Plentymarkets (hier wohl auch vornehmlich beim Releasewechsel von 5.0 auf 5.1).

Also, das neue Modell der Releaseentwicklung zeigt, dass Plentymarkets es richtig machen will. Kommt nun noch ein zweites, ausfallsicheres Rechenzentrum dazu, können die Betreiber wieder zufriedener werden.

In mehrere Telefonaten, u.a. auch mit Jan Griesel, beteuert Plentymarkets mir, dass der Verlauf der jungen Vergangenheit analysiert und verstanden wurde. Die Maßnahmenpakete sind auf den Weg gebracht, die Strukturen geändert.

Der Weg zu den Enterprise Shops?!

Somit gibt es nun also auch bessere Möglichkeiten in den Enterprisebereich einzusteigen. Neben dem neuen Partnerkonzept soll die neu eingerichtete Abteilung „Sales – Enterprise“ dieses Geschäft nämlich zusätzlich ankurbeln. Neben Stabilo und Edeka gibt es noch nicht viele namhafte Shops, auf die Plenty bei seinen Referenzen hinweise könnte. Trotz über 3500 Kunden.

Um es nun also zu schaffen, größere Kunden zu gewinnen, müssen die Strukturen einfach passen. Große Kunden brauchen Verlass auf Support und Entwicklung, meist ist das fast wichtiger als die Technologie. Vom Funktionsumfang braucht sich Plentymarkets sicher nicht zu verstecken, aber reichen die Kapazitäten? Funktionieren die Strukturen?

Andersherum kann der Gewinn von „Big Playern“ das gesamte Plentymarkets Universum stützen und fördern. Die meist innovationsgetriebenen Unternehmen können weitere Entwicklungen subventionieren, die dann auch den (vermeintlich) kleinen Shopbetreibern in Zukunft ein ganzes Stück nach vorne bringen können. Werden diese neuen Entwicklungen dann administrativ geschickt ausgeliefert, wächst direkt die Zufriedenheit. wieder.

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