Social Media für Unternehmen in 15 Schritten

Das Magazin für Geschäftskunden der Telekom  hat einen Leitfaden niedergeschrieben, an den sich Unternehmen halten können, um in die Welt des Social Media einsteigen zu können. Ich habe den Artikel geprüft und für gut befunden.  Ein paar Punkte habe ich umformuliert, um das ein besseres Verständnis hinzubekommen.
Hier die 15 Punkte (Quelle: DREISECHSNULL 02// JULI 2012)

1. Das Ziel festlegen
Nie ohne Plan starten. Was wollen Sie mit Social Media erreichen? Möchten Sie den öffentlichen Dialog? Passt das zur Unternehmenskultur?

2. Input sammeln – Mitarbeiter beteilige
Social Media macht keiner nebenher! Und nicht hinter verschlossenen Türen. Beteiligen Sie alle relevanten Mitarbeiter und Abteilungen. Transparenz beginnt im Unternehmen selbst!

3. Wo sind die Kunden im Netz?
Sie müssen da sein, wo Ihre Kunden sind. Hören Sie hin, worüber geredet wird und nutzen Sie die Chance zum Austausch, kommen Sie im Netz dazu.

In Deutschland  für Firmen relevant: Facebook und XING
Momentan weniger relevant:  Linkedin und Google+.
spezieller: Twitter, Youtube, pinterest, Instagram, flickr
was auch geht: Eigener Blog, eigene Website

Merken Sie was? Website steht ganz am Ende! Warum nur? Ich erkläre es gerne: Kontakt

4. Trendsetter suchen, Informationen geben, Kontakte aufbauen
Relevanz sorgt für Resonanz. Finden Sie heraus, wer Meinungsführer ist. Wer setzt die Trends? Bauen Sie einen Kontakt auf, geben Sie Informationen, nutzen Sie den Dialog zum Austausch und gewinnen damit Interessierte des Trendsetters für sich.

5. Verantwortlichkeiten bestimmen
Legen Sie die Rollen in Ihrem Unternehmen fest: Vertrieb, Service und evtl. Personal. Jeder ist für seinen Bereiche voll verantwortlich. Auch im Netz!

6. Botschaften formulieren
Klare Botschaften sorgen für ein klares Bild. Ein klares Bild sorgt für hohes Verständnis. Hohes Verständnis sorgt für langfristige Bindung.

7. Inhaltliche Strategie
Was wollen Sie? Kontakte generieren, Informationen verteilen, Aufklären… Legen Sie Ihre Strategie fest!

8. den Fokus definieren
Welches Thema oder welches Produkt soll in den Mittelpunkt rücken? Als Faustregel gilt: nicht auf die Masse schielen sondern eher auf qualitative Vorgaben achten.

9. Kanäle individuell nutzen
Twitter ist anders als Facebook und Google+, Flicker postet nur Bilder. Sorgen Sie für eine klare Positionierung. Kommunizieren Sie Ihr Profil verständlich und klar.

Jeder Kanal bietet andere Möglichkeiten, transportiert andere Botschaften. Entscheiden Sie, welche Botschaft wo transportiert wird. Fokusieren Sie die Botschaft und konzentrieren Sie sich auf die Verbreitung im entsprechenden Kanal.

10. Prozesse planen
Es gilt, Zeiten und Kosten zu beachten. Social Media bedeutet Mehraufwand, aber häufig eine andere Verteilung der Kommunikationslasten. Und: Bei Krisen muss man schnell handeln. Also rechtzeitig einen Notfallplan haben.

11. internen Leitfaden ins Leben rufen
Zuhören, transparent sein, authentisch bleibe. Legen Sie fest, wie Mitarbeiter sich in den Kanälen verhalten und wie sie kommunizieren sollen. Stimmen Sie sich untereinander ab.

12. Impuls Content veröffentlichen
Legden Sie fest, was Sie zu allererst kommunizieren wollen. Und vor allem wo. Geben Sie einen deutlichen Impuls in die Diskussion aber werden Sie nie dominant

13. Beobachten und bewerten
Analysieren Sie, was in den Kanälen passiert, und legen Sie Reportings an. Reagieren Sie stets angemessen und zeitnah. Leben Sie den Dialog.

14. interne Ressourcen nutzen
Viele Mitarbeiter sind vermutlich schon lange im Web unterwegs. Nutzen Sie das Potenzial, und binden Sie die Versierten und Freiwilligen ein.

15. Los geht’s!
Jetzt erst beginnt die Arbeit. Legen Sie los, und zeigen Sie, dass Sie auch zuhören können. Wichtig dabei: Es geht zwar nicht ums Verkaufen, denn Social-Media-Kanäle sind stets Dialogmedien. Aber es muss sich auf Dauer für das Unternehmen rechnen.

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